Stadt & ntzliche Links

Die Grazie

Die Kirche ist eine der wichtigsten Bauten der italienischen Renaissance und wurde 1466-1490 von G. Solari mit gotisch-lombardischen Formen gebaut. 1492 fügt Bramante den der Apsis zugehörenden Teil zu, den kleinen Kreuzgang und die Sakristei. Im Inneren gibt es drei Kirchenschiffe und im Presbyterium befindet sich ein hölzernes Chorgestühl mit Schnitzereien aus dem XV.-XVI. Jahrhundert. Wenn man am Kirchenausgang über den Platz nach rechts geht, kommt man zum berühmten Fresko „Das Abendmahl“ von Leonardo da Vinci, entstanden in den Jahren 1495-97 und kürzlich (1995) restauriert.

 

Das Schloss

Im Jahr 1368 ca. von Galeazzo II Visconti erbaut, ließ es Francesco Sforza 1450 mit Hilfe großer Architekten - Filaret, Ferrini Gadio – wieder errichten. Unter der Herrschaft Ludovico il Moro war es einer der prunkvollsten Höfe Europas für den Leonardo und Bramante arbeiteten. Nach dem Verlassen wurde Anfang des 19. Jahrhunderts L. Beltrami mit der Restaurierung beauftragt. Von der Form her gleicht es einem weitläufigen Viereck mit Türmen, Zinnen und großen Fenstern, umgeben von Wassergräben. Heute beherbergt es das Stadtmuseum.

 

Der Dom

Symbol der Stadt und Ausdruck der gotischen Architektur wurde der Dom 1386 erbaut. 3400 Statuen, die Bekannteste darunter, die Madonnina auf der höchsten Fiale (108,5 m hoch). Das Innere ist in 5 Schiffe unterteilt, gestützt von 52 riesigen Säulen. Beachtenswert die vielfarbigen Verglasungen aus dem XV.-XVI. Jahrhundert. Zu besichtigen die Krypta, der Domschatz und das angrenzende Dommuseum; faszinierend der Besuch der Dachterrassen (Aufstieg zu Fuß oder im Fahrstuhl).

 

Navigli

Mailand bietet eine große Anzahl an Lokalen, in denen man in Gesellschaft Musik hört, trinkt, isst und auch tanzt. Viele dieser Lokale, Gastwirtschaften und Cafes liegen im Stadtviertel von Navigli, welches einen noch sehr volkstümlichen Teil der Stadt darstellt. Hier gibt es noch Ecken mit großem Flair des alten Mailands, wie das Vicolo Lavandai und den typischen Architekturstil der Mailänder Häuser.

 

Die Scala

Das weltweit berühmteste Opernhaus, 1776 einfach, in neoklassischem Stil von Piermarini gebaut. Der Innensaal, in dem 3000 Zuschauer Platz finden, ist elegant und von neoklassischem Geschmack; an der Decke hängt ein märchenhafter Leuchter aus Böhmen mit 365 Lichtern, eins für jeden Tag des Jahres. Die Opern- und Ballettsaison wird am 7. Dezember eröffnet und endet am 19. Juli. Interessant ist auch das anliegende Theatermuseum.